
Nothilfe für Erdbebenopfer in Myanmar
In Myanmar trifft die Katastrophe auf ein Land, das schon seit vielen Jahren in der Krise steckt. Aktion gegen den Hunger ist dort seit 30 Jahren aktiv. „Wir sind sehr besorgt über die verheerenden Auswirkungen, die dieses Erdbeben auf die Menschen in Myanmar haben könnte“, sagt Ralf Thill, Landesdirektor von Aktion gegen den Hunger in Myanmar. „Unsere Teams sind in Sicherheit und stehen bereit, um gemeinsam mit unseren Partnern, zivilgesellschaftlichen Organisationen, UN-Organisationen und humanitären Einrichtungen Hilfe zu leisten.“
Schon vor dem Beben benötigten in Myanmar rund 19,9 Millionen Menschen humanitäre Unterstützung, um zu überleben. Nun dürfte sich die Situation verschärfen. Dank Ihrer Spende können unsere Teams vor Ort den Menschen in Myanmar helfen.
Unsere Hilfe in Katastrophensituationen
Wenn die Erde bebt, muss es ganz schnell gehen. In Situationen wie dieser handeln unsere Nothilfe-Teams nach einem eingespielten Plan:
- Wir sondieren die Lage, um die dringendsten Bedarfe zu ermitteln.
- Im Anschluss arbeiten wir meist mit lokalen Partnern zusammen, um schnellstmöglich Nothilfe leisten zu können.
- Insbesondere werden nun Lebensmittel, Wasser, Hygieneartikel und Material für Notunterkünfte benötigt.
- 60 Euro helfen uns z.B., drei Familien mit Hygienepaketen auszustatten, die sie vor Krankheiten schützen.
- Für 120 Euro können wir z.B. Tanks mit 10.000 Litern sauberem Wasser bereitstellen.
- Mit 290 Euro ermöglichen Sie uns z.B. den Bau von 10 Notunterkünften für betroffene Familien.
So helfen wir in Myanmar
Aktion gegen den Hunger ist seit 1994 in Myanmar im Einsatz. Unsere Hilfe für die Menschen im Land setzt sich normalerweise aus unterschiedlichen Bausteinen zusammen:
- Wir behandeln akute Mangelernährung bei Säuglingen, Kindern unter 5 Jahren sowie schwangeren und stillenden Frauen. Dazu setzen wir auf ein breites Spektrum an Maßnahmen aus Prävention, Erkennung und Behandlung von Mangelernährung und bekämpfen grundsätzlich auch die Ursachen.
- Wir unterstützen die Küstengemeinden darin, sich besser auf Naturkatastrophen und deren Folgen vorzubereiten.
- Wir versorgen Menschen mit sauberem Wasser und richten sanitäre Anlagen ein.
- Eines unserer Projekte in Myanmar betreiben wir gemeinsam mit dem Bundesministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) sowie der Organisation Save the Children zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Ernährungssicherheit der Menschen in Zentral-Rakhine. Dabei liegt der Fokus auf der Schulung von Gesundheitspersonal und Gemeinden in der Prävention gegen Unterernährung. Dabei informieren wir auch über den Aufbau von Lebensgrundlagen, um das Einkommen der Haushalte zu verbessern. Eine dritte Komponente ist der verbesserte Zugang zu katastrophensicherer Wasser- und Sanitärversorgung durch den Bau oder die Sanierung von Latrinen.